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Forderung nach Insolvenzversicherung für Fluggesellschaften

ASR unterstützt Aufruf des DRV und bietet Unterstützung an

Der asr Bundesverband e.V. hat schon mehrfach bei der IATA in Frankfurt das Thema der unzureichenden Insolvenz Versicherung für Fluggesellschaften zur Sprache gebracht.

In der Stellungnahme des asr an das Bundesministerium der Justiz zum Reisevertragsrecht im August 2013 wurde sehr ausführlich sowohl auf das Thema Insolvenzversicherung der Airlines als auch der ungleichen Verteilung der Rechte und Pflichten zwischen Reiseveran-stalter / Reisemittler und Airlines eingegangen. Das Risiko eines Haftungsfalles liegt nach wie vor nur bei den Veranstaltern, die innerhalb ihrer Reisen auch Flüge einschließen. Die einzelne Flugleistung bei der Airline gekauft ist allerdings nicht abgesichert. Hier ist auch die Frage der Gleichbehandlung relevant.

Die Reiseveranstalter, die IATA Agenturen oder die Kunden müssen sich gegen hohe Kosten absichern oder große Summen an Sicherheiten hinterlegen. Die Airlines fliegen nach wie vor im rechtsfreien Raum, Lex „eingefahrenes Fahrwerk“, könnte man es nennen, sobald das Flugzeug abhebt, entfallen alle Gesetze und Richtlinien.

Es ist aber die Frage, ob die IATA der richtige Ansprechpartner dafür ist. Nach den Erfah-rungen des asr Bundesverband e.V. wäre eigentlich Brüssel dafür zuständig. Hier wird zwar an der neuen EU Pauschalreiserichtlinie gebastelt, die allerdings in der vorliegenden Fassung auch nur wieder die kleinen und mittleren Reiseveranstalter in Nöte bringen wird. Die Flug-gesellschaften jedoch werden hier mit keinem Wort erwähnt.

Spielen die Airlines etwa keine Rolle im Tourismus? Man gewinnt den Eindruck, dass sich die Entscheider in Brüssel nur an die kleinen touristischen Marktteilnehmer wagen und sich nicht mit der Airline-Industrie und Airline-Lobby anlegen wollen.

Der asr Bundesverband e.V. unterstützt insofern den Aufruf des DRV voll und ganz und bietet seine Unterstützung bei weiteren Maßnahmen an.

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