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Aufgeschwatzt im Reisebüro

asr Bundesverband e.V. verlangt Erklärungen von Stiftung Warentest

Berlin, März 2014. In einem Schreiben an den Vorstand der Stiftung Warentest hat der asr Bundesverband e.V. seine Enttäuschung darüber zum Ausdruck gebracht, dass Stiftung Wa-rentest mit dem Artikel „Aufgeschwatzt im Reisebüro“ eine ganze Branche in Misskredit bringt.

„Der von Stiftung Warentest veröffentlichte Artikel hat höchste Aufregung ausgelöst“, so Norbert Pfefferlein, Präsident des asr.  „Hier wird die gesamte Branche der Reisebüros ers-tens mit einem fragwürdigen Image dargestellt und zweitens wird von den Ergebnissen ein-zelner, noch nicht nachvollziehbarer Testkäufe, auf die gesamte Branche geschlossen. Die zig-tausenden zufriedenen Kunden, die im Reisebüro eine Versicherung abgeschlossen hat-ten und im Schadensfall sehr froh darüber waren, werden hier einfach verschwiegen.“

Der asr Bundesverband e.V. verlangte eine Stellungnahme von Stiftung Warentest, die in der vergangenen Woche an den asr auch zugesandt wurde. In dieser Stellungnahme des Vor-standes von Stiftung Warentest heißt es unter anderem: „Wir weisen lediglich darauf hin, dass die im Reisebüro empfohlenen Versicherungen nicht an Ort und Stelle abgeschlossen werden müssen und ein Vergleich mit anderen Angeboten lohnend sein kann.“

Laut asr gibt es aber viele Passagen im Text, die den Kunden verunsichern und es wird der Anschein erweckt, dass Stiftung Warentest von Versicherungsbuchungen im Reisebüro ge-nerell abrät. Dagegen werden Direktabschlüsse bei den Versicherern und online Verträge empfohlen.  Der asr verlangt Einsicht in die Belegunterlagen der Tests und verwahrt sich gegen diese Art von Journalismus, der die Reisebüros zu quasi „Drückerkolonnen beim Ver-sicherungsverkauf“ erklärt. Zur Klärung dieser Fragen wurde vom asr Bundesverband e.V. ein Gespräch gegenüber Stiftung Warentest angeboten.

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