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asr im Gspräch mit der Bundesregierung: Pfefferlein trifft Burgbacher

Berlin, 19. Juni 2012. Der asr-Allianz selbständiger Reiseunternehmen – Bundesverband e. V. hat den Beauftragten der Bundesregierung für Tourismus, Herrn E. Burgbacher, am 11. Juni zu einem Gesprächstermin über aktuelle Themen und Anliegen der Branche getroffen. Ziel des Gespräches war außerdem die Vorstellung des neuen Vorstandes asr sowie die Sensibilisierung der Politik auf dringende Probleme der Branche.

Der Präsident des asr, Norbert Pfefferlein,  warf dabei zum Beispiel die Fragen auf: „Wer darf in Deutschland Reisen verkaufen? “ oder auch „Wie sinnvoll ist eine Reisebüro Konzession?“. Hierbei plädiert der asr dafür, den Tourismus und seine Qualität  in Deutschland aufzuwerten, indem die Pflicht zum Erwerb einer Konzession eingeführt wird. Des Weiteren standen das Thema Gleichstellung der Vertriebskanäle sowie der Wettbewerbsnachteil durch die Streichung Servicecharge einiger Airlines auf dem Plan.

Dem Thema Rückvergütung wurde großer Raum gegeben, zumal es aus asr-Sicht  ein Prob-lem darstellt, das zum Teil existenzielle Bedeutung für Reisebüros hat. Diskutiert wurden die Fragen: Welche Folgen hat diese für die gesamte Branche und wo kann  die Politik regulierend eingreifen?  Zum  Thema Rückvergütung und seine Folgen sowie Alternativen und mögliche Lösungen wird der asr eine Fachtagung am 23. September 2012 in Berlin veran-stalten.

Nicht vergessen wurde bei der Diskussion,  auf das Thema „Geplante Bettensteuer“ in Berlin hinzuweisen. Der asr wendete sich – auch in diesem Gespräch, ausdrücklich gegen die ge-plante Bettensteuer, für viele Hotels eine Mehrbelastung, die noch nicht einmal zweckge-bunden ist.

Der auch anwesende asr-Vize-Präsident Jochen Szech erwähnte ergänzend zu diesem Thema die Hotelbesteuerung von 7% für die Übernachtung bei gleichzeitigen 19% für alle weiteren Hotelleistungen. Der bürokratische Aufwand durch diese unterschiedliche Besteue-rung sei immens und erschwert den Incomern die Kalkulation der Reisen. Steuersenkungen sind gut, insofern sie nicht zu Mehraufwand führen.

Der asr wird diese mit MdB Burgbacher besprochenen Themen zusätzlich  in der letzten Juni-Woche auch dem Tourismusausschuss im Bundestag vortragen und seine Aufgabe wahr-nehmen, die Interessen der mittelständischen Reiseunternehmen und Reisebüros auch ge-genüber der Politik zu vertreten.

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