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Umfrage Insolvenzschutz für Airlines

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
erst Germania, dann flybmi, dann WOWair – drei weitere Airline-Pleiten führten im ersten Quartal 2019 zu Mehrbelastungen für uns alle, doch noch immer gibt es keine Insolvenzabsicherungspflicht für Fluggesellschaften.

Die Anhörung im Bundestag am 12. März betrachtete das Problem einzig aus Sicht des Verbraucherschutzes – die berechtigten Interessen von Reisebüros und Reiseveranstaltern blieben einmal mehr unberücksichtigt.

Um unseren Argumenten in den anstehenden Gesprächen mit den politischen Entscheidungsträgern noch mehr Nachdruck zu verleihen, sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen: Bitte beantworten Sie uns die nachfolgenden Fragen (Dauer: ca. fünf Minuten) bis zum 15. April. Gemeinsam schaffen wir so eine starke Argumentationsbasis für unsere Verhandlungen.

Was ist der Schwerpunkt Ihrer geschäftlichen Tätigkeit?

Reisebüro
Reiseveranstalter
Anderes

In welchem Maße haben die Insolvenzen der letzten sechs Monate (Small Planet Airlines, Germania, flybmi, WOWair) Ihrem Unternehmen einen DIREKTEN finanziellen Schaden zugefügt (z.B. durch den notwendigen Kauf von Ersatztickets, kostenpflichtigen Umbuchungen etc.)?

gar nicht
gering
etwas
sehr
existenzbedrohend

In welchem Maße haben die Insolvenzen der letzten sechs Monate (Small Planet Airlines, Germania, flybmi, WOWair) Ihrem Unternehmen einen INDIREKTEN finanziellen Schaden zugefügt (z.B. durch erhöhten Beratungsaufwand betroffener Kunden oder besorgter Kunden, zeitlicher Umbuchungsaufwand etc.)?

gar nicht
gering
etwas
sehr
existenzbedrohend

Seit der Insolvenz der Air Berlin und der anhaltenden Weigerung der Bundesregierung eine Insolvenzabsicherungspflicht für Airlines einzuführen, ist klar: Den finanziellen Schaden einer Airline-Pleite tragen auch Veranstalter und Reisebüros in erheblichem Maße mit. Hat diese Erkenntnis bei Ihnen dazu geführt, dass Sie nach Bekanntwerden der finanziellen Schieflage einer Fluggesellschaft – z.B. der Germania – aktive Maßnahmen ergriffen haben, um Ihren finanziellen Schaden und den Ihrer Kunden zu mindern? Bei "Ja" können mehrere Antworten angekreuzt werden.

NEIN,
Wir haben mit den betroffenen Fluggesellschaften nicht zusammengearbeitet
Wir haben zwar mit einer oder mehrerer der betroffenen Fluggesellschaften zusammengearbeitet, aber keine Maßnahmen ergriffen, um gegenzusteuern

JA,
Wir haben unsere bestehenden Kunden über das Risiko einer Insolvenz informiert
Wir haben potentielle neue Kunden über das Risiko einer Insolvenz informiert
Wir haben bestehende Kunden umgebucht
Wir haben keine Neubuchungen mehr vorgenommen oder nur noch auf ausdrücklichen Kundenwunsch

Und wie gehen Sie mit aktuellen Informationen um, die die finanzielle Schieflage von Fluggesellschaften betreffen: So berichten Fach- und Publikumspresse derzeit von finanziellen Problemen u.a. bei Condor und Alitalia. Ergreifen Sie hier aktive Maßnahmen, um Ihren potentiellen finanziellen Schaden und den Ihrer Kunden zu mindern? Bei "Ja" können mehrere Antworten angekreuzt werden.

NEIN,
Wir arbeiten mit den aktuell betroffenen Fluggesellschaften nicht zusammen
Wir arbeiten zwar mit einer oder mehrerer der betroffenen Fluggesellschaften zusammengearbeitet, ergreifen aber keine Maßnahmen um gegenzusteuern

JA,
Wir informieren unsere bestehenden Kunden über das Risiko einer Insolvenz
Wir informieren potentielle neue Kunden über das Risiko einer Insolvenz
Wir buchen bestehende Kunden um
Wir nehmen keine Neubuchungen mehr vor oder nur noch auf ausdrücklichen Kundenwunsch

Keine Frage der Insolvenz einer Fluggesellschaft – aber eine Ungewissheit mit ähnlichem Risiko: Der Brexit. Wie gehen Sie mit der aktuellen Unsicherheit um, da ein ungeregelter Brexit nach wie vor nicht auszuschließen ist und damit auch alle Fragen der Luftverkehrsrechte offen sind. Ergreifen Sie hier aktive Maßnahmen, um Ihren potentiellen finanziellen Schaden und den Ihrer Kunden zu mindern? Bei "Ja" können mehrere Antworten angekreuzt werden.

NEIN,
Wir arbeiten weder mit der IAG (u.a. British Airways, Iberia) noch mit anderen britischen Fluggesellschaften zusammen noch buchen wir Flüge über eines der britischen Drehkreuze (z.B. nach Nordamerika)
Wir arbeiten zwar mit der IAG (u.a. British Airways, Iberia) oder anderen britischen Fluggesellschaften zusammen oder buchen Flüge über eines der britischen Drehkreuze mit einer oder mehrerer der betroffenen Fluggesellschaften, ergreifen aber keine Maßnahmen um gegenzusteuern

JA,
Wir informieren unsere bestehenden Kunden über das Risiko, dass Flüge mit einer dieser Fluggesellschaften oder Flüge über britische Flughäfen nicht stattfinden könnten
Wir informieren potentielle neue Kunden über das Risiko, dass Flüge mit einer dieser Fluggesellschaften oder Flüge über britische Flughäfen nicht stattfinden könnten
Wir buchen Kunden um, die mit einer dieser Fluggesellschaften gebucht waren
Wir buchen Kunden um, die über einen britischen Flughafen zu weiteren Zielen fliegen wollen
Wir nehmen keine Neubuchungen mehr vor für die betroffenen Fluggesellschaften oder nur noch auf ausdrücklichen Kundenwunsch
Wir nehmen keine Neubuchungen mehr vor für Flüge über britische Drehkreuze oder nur noch auf ausdrücklichen Kundenwunsch

Kommentar:

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Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

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