Gespräch mit GDV Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.

asr Bundesverband e.V. erreicht Rundtischgespräch zum Thema Kundengeld-absicherung – hier unterschiedliche Handhabung bei Einzelleistungen

Im Zuge der Insolvenzen von Reiseveranstaltern im zweiten Halbjahr 2013 wurden unterschiedliche Handhabungen der Bearbeitung der Kundengeldabsicherung sichtbar. Laut Gesetz gilt die Kundengeldabsicherung für Pauschalreisen, nicht aber zwangsläufig für Einzelleistungen. Insofern lehnen einige Kundengeldabsicherer für Nur-Flug oder Nur-Hotel Buchungen eine Regulierung ab, andere sichern grundsätzlich alle Leistungen von Veranstaltern.

Diese unterschiedliche Handhabung, konnte weder von den Kunden noch von der Branche nachvollzogen werden und brachte vor allem die Reisebüros in die Situation, sich vor den Kunden rechtfertigen zu müssen.

Der asr Bundesverband e.V. forderte deshalb die entsprechenden Kundengeldabsicherer auf, eine klare Haltung in Fragen des Insolvenzschutzes für die von den  Reiseveranstaltern angebotenen Einzelleistungen einzunehmen.

In der Kommunikation des asr Bundesverbandes e.V. mit den entsprechenden Kundengeldabsicherern kam das Signal, über neue Konzepte nachzudenken und ein für beide Seiten positives Ergebnis herbei führen zu wollen. Der GDV Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. wurde in die Problemlösung einbezogen und man verständigte sich bereits im Dezember 2013 darüber, dass eine Lösung nur an einem runden Tisch mit Verbänden und Kundengeldabsicherern gefunden werden kann.

Dieses Rundtischgespräch wird nunmehr am 17. März auf Initiative des asr Bundesverband e.V. beim GDV in Berlin stattfinden.

„Wir freuen uns, dass dieser Termin zustande gekommen ist und hoffen auf eine klare Lösung.“ so Norbert Pfefferlein. „Unsere Reisebüros und Reiseveranstalter müssen vor Imageschäden geschützt werden, die durch diese unterschiedlichen Handhabungen von den Versicherern ausgelöst werden.“